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Das Licht der Renaissance

Das Licht der Renaissance
Die Geburt der Renaissance in Florenz und ihre Verbreitung in den Städten der Poebene und Venedig sind die Eckpunkte dieser Ausstellung in Südtirols Landeshauptstadt Bozen. Aus dem umfangreichen Kunstschatz der Accademia Carrara werden in Bozen acht Bilder gezeigt, die den Betrachtern außerordentliche Einblicke in die Renaissance bieten. Zu den großen Künstlern, die wir bei dieser Zeitreise antreffen, gehören Donatello, Botticelli, Vincenzo Foppa, Bergognone, Giovanni Bellini und Tizian. Die Ausstellung läuft vom 19. März bis 9.Mai 2010.


Austellung: Dominikaner in Bozen

Die Ausstellung „Dominikaner in Bozen“ umfasst drei Abteilungen. In der ersten Abteilung, Kirche und Kloster der Dominikaner im Laufe der Jahrhunderte, wird die historische Entwicklung dargelegt. Von besonderem Interesse unter den ausgestellten Dokumenten ein 1496 abgefasstes Schreiben Maximilians I., aus dem das erstaunliche Interesse des Habsburgerherrschers für das Kloster spricht, ein Siegel der Botsch, der bedeutendsten Stifterfamilie der Trecento-Fresken, Ansichten der Kirche und des Klosters und ein entsprechendes, eigens angefertigtes Modell, Grundrisse und Pläne zu Umbauten im 19. Jahrhundert. Große Aufmerksamkeit wird dabei den Begebnissen nach der Klosteraufhebung im Jahr 1785 geschenkt, die bisher wenig bekannt waren. Die zweite Abteilung, Kunst und Kultur, vermittelt einen Überblick über die im Laufe der Jahrhunderte im Dominikanerkomplex entstandenen Kunstwerke.

Der Weg zur dritten, im ehemaligen Kapitelsaal untergebrachten Abteilung führt durch den Kreuzgang mit Fresken vom 14. bis zum 16. Jahrhundert, unter denen die um 1495 von Friedrich Pacher ausgeführten Wandmalereien eine besondere Erwähnung verdienen. Im Kapitelsaal werden Funde der verschiedenen Ausgrabungskampagnen ausgestellt, die im Areal des ehemaligen Klosters durchgeführt worden sind. Besonders interessant sind Grabbeigaben, wie Schwerter und Sporen des 14. Jahrhunderts, aus den vielen im Kloster gelegenen Gräbern, aber auch nur scheinbar unbedeutende Zeugnisse des Alltags: Geschirr, Keramikscherben, Jakobsmuscheln von Pilgern auf dem Weg nach Santiago de Compostela, Bodenfliesen, Bruchstücke der von den Soldaten gerauchten Pfeifen...

Die Ausstellung läuft vom 19. März bis 20.Juni 2010.

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